Eine Aktion von

 

Roche in Deutschland

 

In Kooperation mit

 

Felix-Burda-Stiftung

 

Stiftung LebensBlicke

Glossar

 

(  5  A  B  C  D  E  F  G  H  I  K  L  M  N  O  P  R  S  T  U  V  W  Z 

 

 

(

 

(Radiotherapie)

 



 

(Staging)

 



5

 

5-FU

 



A

 

Adenokarzinom

 

bösartiger Tumor, der aus Drüsengewebe der Schleimhaut entsteht.

 

Adenom

 

gutartige Geschwulst aus Drüsenzellen der Schleimhaut.

 

adjuvant

 



 

Adjuvante Therapie

 

unterstützende Behandlung nach operativer Entfernung des Tumors. Das Ziel der Operation ist die vollständige Entfernung des vom Darmkrebs befallenen Gewebes. Die adjuvante Therapie soll die Operation darin unterstützen, indem sie im Körper verbliebene Tumorzellen beseitigt.

 

After

 



 

Ambulant

 

ohne dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist.

 

Analgetika

 

Schmerzmittel

 

Anamnese

 

Krankengeschichte; Art, Beginn und Verlauf der (aktuellen) Beschwerden, die im Arzt-Patienten-Gespräch erfragt werden.

 

Angiogenese

 

(Neu-)Bildung von Blutgefäßen. Tumore regen durch Ausschüttung bestimmter Wachstumsfaktoren (z.B. VEGF) die Angiogenese an, um ihren Sauerstoff- und Nährstoffbedarf zu sichern.

 

Angiogenese-Hemmer

 



 

Angiogenese-Hemmstoffe

 



 

Angiogenese-Hemmung

 

Verhinderung der Neubildung von Blutgefäßen. Dient dazu, den Tumor von der Blut- und Nährstoffversorgung abzuschneiden.

 

Anti-Angiogenese

 



 

Anti-Oxidanzien

 



 

Antigen

 



 

Antikörper

 

Bestandteil des körpereigenen Abwehrsystems; Antikörper binden Fremdstoffe wie z.B. Giftstoffe und Viren und machen sie unschädlich. In der Medizin können Antikörper zu diagnostischen und Behandlungszwecken eingesetzt werden.

 

Anus praeter

 

künstlicher Darmausgang in der Bauchhaut. Kann vorübergehend zur Unterstützung der Heilung des operierten Darmabschnitts oder dauerhaft zur Ausleitung des Stuhls eingesetzt werden.

 

Asymptomatisch

 

ohne Symptome.

B

 

Benigne

 

gutartig.

 

Bestrahlung

 

auch Strahlentherapie (Radiotherapie). Anwendung ionisierender Strahlen zu Heilungszwecken. Man unterscheidet die interne Strahlentherapie ("Spickung" mit radioaktiven Elementen) und die externe Strahlentherapie, bei der der Patient in bestimmten, genau festgelegten Körperregionen von außen bestrahlt wird. Beide Methoden können auch gemeinsam zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt werden.

 

Bevacizumab

 



 

Bildgebende Verfahren

 

medizinische Untersuchungsmethoden, die einen Blick ins Körperinnere ermöglichen. Hierzu zählen Röntgenuntersuchung, Ultraschalluntersuchung, Computer- (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT).

 

Biopsie

 

Entnahme von Gewebe mittels eines Instruments zur mikroskopischen Untersuchung.

 

Blutgefäß-Wachstumsfaktor

 

(VEGF). Wachstumsfaktor, der die Neubildung von Blutgefäßen anregt. Er wird vom Tumor in die Blutbahn ausgeschüttet und bindet an Zellen benachbarter Blutgefäße. Diese werden zum Wachstum und zur Bildung neuer Blutgefäße angeregt (Angiogenese).

 

Botenstoffe

 

wirken wie Nachrichten, mit denen Zellen andere Zellen im Körper informieren. Jeder Typ von Botenstoff steht dabei für eine bestimmte Nachricht, die nur von den Empfängerzellen entschlüsselt werden kann.

C

 

Caecum

 

Blinddarm; erster Teil des Dickdarms, enthält den Appendix (Wurmfortsatz).

 

Capecitabin

 



 

Carcino-Embryonales Antigen

 

(CEA): spezieller Eiweißstoff, der vom wachsenden Tumor gebildet und ins Blut abgegeben wird. Wichtigster Tumormarker bei Darmkrebs (siehe auch Tumormarker).

 

Carcino-Embryonales Antigen (CEA)

 



 

Cetuximab

 



 

Chemotherapie

 

allgemein wird unter Chemotherapie die Hemmung von Infektionserregern oder Tumorzellen im Organismus durch Verwendung von Medikamenten verstanden. Bei Krebserkrankungen versteht man unter Chemotherapie in der Regel die Behandlung mit Medikamenten, die das Zellwachstum oder die Zellteilung hemmen (Zytostatika).

 

Colitis ulcerosa

 

chronisch entzündliche Erkrankung der Darmschleimhaut, häufig mit Blut im Stuhl.

 

Colon

 

Dickdarm.

 

Colon ascendens

 

aufsteigender Teil des Dickdarms.

 

Colon descendens

 

absteigender Teil des Dickdarms.

 

Colon sigmoideum

 

Sigma-Darm. S-förmig verlaufender Teil des Dickdarmes vor dem Enddarm.

 

Colon transversum

 

querverlaufender Teil des Dickdarms.

 

Computertomographie

 

(CT): computergestütztes röntgendiagnostisches Verfahren zur Herstellung von Schnittbildern (Tomogramme, Quer- und Längsschnitte) des menschlichen Körpers. Die Bilder errechnet der Computer mithilfe von Röntgenstrahlen, die durch die zu untersuchende Schicht hindurchgeschickt werden.

 

Computertomographie (CT)

 



D

 

Darmepithel

 

Zellschicht, die den Darm auskleidet.

 

Darmpolypen

 

Wucherungen der Darmschleimhaut.

 

Darmspiegelung

 



 

Diagnose

 



 

Diagnostik

 



 

Diarrhoe

 

Durchfall.

 

Dickdarmspiegelung

 



 

Differenzierung

 

Spezialisierung von Zellen, durch die sie bestimmte Aufgaben im Körper erhalten. Im Rahmen des Gradings von Tumoren wird nach Bewertungskriterien wie Ähnlichkeit der Tumorzellen mit Zellen des Organs, aus dem der Tumor hervorgeht, oder der Zellteilungsrate im Tumor der Differenzierungsgrad beurteilt. Je weniger differenziert ein Tumor ist, desto bösartiger verhält er sich (Malignitätsgrad).

E

 

EGFR

 



 

Enddarm

 

auch Mastdarm, Rektum. Letzter Teil des Dickdarms vor dem Darmausgang.

 

Endoskop

 



F

 

Familiäre adenomatöse Polyposis

 

(FAP): Erbkrankheit mit vermehrter Polypenbildung im Darm.

 

Familiäre Polyopsis (FAP)

 



 

Fatigue

 

häufige Begleiterscheinung einer Krebserkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch Erschöpfung, Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

 

Fernmetastase

 

eine Metastase (Tochtergeschwulst) ist eine Absiedelung eines bösartigen Tumors in anderen Organen durch die Verbreitung bösartiger Zellen über das Blut oder die Lymphe. Eine Metastase, die auf dem Blut- oder Lymphweg übertragen und fern des ursprünglichen Tumors angetroffen wird, bezeichnet man als Fernmetastase.

 

Folinsäure

 



G

 

Gastroenterologe

 

Facharzt/ärztin für Magen-Darm-Krankheiten.

 

Gen

 

Teil der Erbinformation, Bauplan zur Herstellung eines Proteins. Der vollständige Satz von Genen umfasst die gesamte Erbinformation eines Lebewesens oder Organismus.

 

Grading

 

Beurteilung des Differenzierungsgrades von Tumoren nach Bewertungskriterien wie Ähnlichkeit der Tumorzellen mit Zellen des Organs, aus dem der Tumor hervorgeht, oder der Zellteilungsrate im Tumor. Je weniger differenziert ein Tumor ist, desto bösartiger verhält er sich (siehe auch Malignitätsgrad).

H

 

Histologie/histologisch

 

Wissenschaft und Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe. Die mikroskopische Betrachtung eines hauchfeinen und speziell angefertigten Gewebeschnittes erlaubt die Beurteilung, ob ein gutartiger oder bösartiger Tumor vorliegt, und gibt gegebenenfalls auch Hinweise auf den Entstehungsort des Tumors.

I

 

Infusion

 



 

Ionisierende Strahlung

 

energiereiche Strahlung, die die Bindung zwischen Molekülen beeinflussen oder zerstören kann. Dabei entstehen freie Radikale oder Ionen. Diese können zu Mutationen (Veränderungen) im Erbgut führen. Elektromagnetische Wellen, die beim Durchgang durch Materie (Körpergewebe) Energie übertragen, sodass es zu chemischen und biochemischen Reaktionen kommt, die bei der Behandlung von Erkrankungen hilfreich sein können.

 

Irinotecan

 



K

 

Karzinom

 

Geschwulst, die aus Deckgewebe (Epithel) entsteht. Karzinome besitzen viele, hinsichtlich des Gewebeaufbaus und des Wachstums unterscheidbare Formen (z.B. Adenokarzinom = von Drüsen ausgehend, Plattenepithelkarzinom = von Plattenepithel tragenden Schleimhäuten ausgehend).

 

Kernspintomographie

 

(Magnetresonanztomographie, MRT): bildgebendes Untersuchungsverfahren, erzeugt Schnittbilder von Organen mithilfe von starken Magnetfeldern.

 

Klassifizierung

 

etwas in Klassen einteilen, einordnen (siehe auch TNM-Klassifikation).

 

Kolon

 

Dickdarm.

 

Kolorektal

 

Kolon (Dickdarm) und Rektum (Enddarm) betreffend.

 

Koloskop

 

flexibles Gerät zur Durchführung einer Koloskopie mit einer kleinen Lichtquelle und Kamera, die beide am Ende eines weichen, biegsamen Schlauchs angebracht sind.

 

Koloskopie

 

Darmspiegelung.

 

Kontrastmittel

 

werden gegeben, um im Röntgenbild bestimmte Strukturen besser darzustellen. Röntgenstrahlen werden vom Kontrastmittel mehr (positives Kontrastmittel) oder weniger (negatives Kontrastmittel) abgeschwächt als vom umgebenden Körpergewebe. Dadurch kommt es zu einer kontrastreicheren Darstellung des Organs, in dem sich das Kontrastmittel befindet.

 

Krebs

 

alle bösartigen Erkrankungen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sich genetisch veränderte Zellen unkontrolliert vermehren, werden als Krebs bezeichnet. Diese Zellen können umliegendes, gesundes Gewebe zerstören und Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden, die sich im Körper ausbreiten.

 

Kurativ

 

heilend, auf Heilung ausgerichtet.

L

 

Lokalrezidiv

 

Wiederauftreten einer Krankheit (Rezidiv) am selben Ort.

 

Lungen- und Lebermetastasen

 



 

Lymphknoten

 

die linsen- bis bohnengroßen Lymphknoten sind an zahlreichen Stellen des Körpers (Lymphknotenstationen) Filter für das Gewebewasser (Lymphe) einer Körperregion. Die oft verwendete Bezeichnung Lymphdrüsen ist falsch, da die Lymphknoten keinerlei Drüsenfunktion besitzen. Die Lymphknoten sind ein wichtiger Teil des Immunsystems.

 

Lymphsystem

 



M

 

Magnetresonanztomographie

 

(MRT): bildgebendes Untersuchungsverfahren, erzeugt Schnittbilder von Organen mithilfe von starken Magnetfeldern.

 

Magnetresonanztomographie (MRT)

 



 

Maligne

 

bösartig.

 

Mastdarm

 

auch Enddarm, Rektum. Letzter Teil des Dickdarms vor dem Darmausgang.

 

Metastase

 

(Tochtergeschwulst). Absiedelung eines bösartigen Tumors in anderen Organen durch die Verbreitung bösartiger Zellen über das Blut oder die Lymphe. Eine Metastase, die auf dem Blut- oder Lymphweg übertragen und fern des ursprünglichen Tumors angetroffen wird, bezeichnet man als Fernmetastase.

 

Metastasen

 



 

Metastasierung

 



 

Morbus Crohn

 

chronisch entzündliche Darmerkrankung.

N

 

neo-adjuvant

 



 

Neoadjuvante Therapie

 

unterstützende Behandlung vor einer Operation zur Reduktion der Tumormasse mit dem Ziel, die Operation zu erleichtern.

O

 

Okkult

 



 

Okkultblut-Test

 

Test, mit dem im Stuhl verborgenes, für das bloße Auge nicht sichtbares Blut nachgewiesen wird.

 

Onkologe

 

Facharzt/ärztin für Krebserkrankungen mit speziellen Kenntnissen auf dem Sektor der Tumortherapie und -biologie.

 

Onkologie

 

Lehre von Krebserkrankungen.

 

Oxaliplatin

 



P

 

Palliativ

 

lindernd; die palliative Therapie hat besondere Bedeutung, wenn die Heilung einer Krebserkrankung nicht mehr möglich ist.

 

Pathologe

 

Arzt, der u.a. entnommenes Gewebe und Zellen (Biopsie) auf krankhafte (pathologische) Veränderungen untersucht.

 

Peristaltik

 

Muskeltätigkeit der Hohlorgane wie Speiseröhre, Magen und Darm sowie Harnleiter, Eileiter und Uterus. Im Dickdarm wird der Speisebrei durch die wellenförmigen Bewegungen transportiert.

 

Polypen

 

Wucherungen der Schleimhaut.

 

Port

 

ein unter die Haut eingepflanzter, dauerhafter Katheter zum venösen Blutkreislauf, um Medikamente (Chemotherapie) zu geben.

 

Port, venöser

 

ein unter die Haut eingepflanzter, dauerhafter Katheter zum venösen Blutkreislauf, um Medikamente (Chemotherapie) zu geben.

 

Positronen-Emissions-Tomographie

 

(PET) mit 18F-Fluordesoxyglucose (FDG): Untersuchung, bei der über die Gabe der radioaktiv markierten Substanz (FDG) und ihrer Aufnahme in den Stoffwechsel ein Bild des Körpers oder einzelner Abschnitte angefertigt wird. Tumoren und/oder Metastasen weisen meist einen gegenüber gesundem Gewebe erhöhten Stoffwechsel auf. Dadurch enthalten sie besonders viel der radioaktiven Substanz und heben sich dadurch in dem tomographischen Bild vom gesunden Gewebe ab.

 

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

 



 

Protokoll

 



R

 

Radiologe

 



 

Radiotherapie

 

auch Strahlentherapie. Anwendung ionisierender Strahlen zu Heilungszwecken. Man unterscheidet die interne Strahlentherapie ("Spickung" mit radioaktiven Elementen) und die externe Strahlentherapie, bei der der Patient in bestimmten, genau festgelegten Körperregionen von außen bestrahlt wird. Beide Methoden können auch gemeinsam zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt werden.

 

Radiotherapie (Radiatio)

 

auch Strahlentherapie. Anwendung ionisierender Strahlen zu Heilungszwecken. Man unterscheidet die interne Strahlentherapie ("Spickung" mit radioaktiven Elementen) und die externe Strahlentherapie, bei der der Patient in bestimmten, genau festgelegten Körperregionen von außen bestrahlt wird. Beide Methoden können auch gemeinsam zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt werden.

 

Rehabilitation

 

medizinische Maßnahmen zur Wiederherstellung der physischen und psychischen Fähigkeiten mit dem Ziel der beruflichen und sozialen Wiedereingliederung.

 

Rektum

 

Enddarm, Mastdarm. Letzter Teil des Dickdarms vor dem Darmausgang.

 

Remission

 



 

Resektion

 

operative Entfernung von Organteilen.

 

Rezeptor

 

die für spezifische Reize empfindliche und entsprechend ihrer Funktion und Lokalisation einen besonderen Aufbau besitzende "Empfangseinrichtung" einer Zelle oder eines Organs bzw. Systems.

 

Rezidiv

 

erneutes Auftreten eines Tumors nach einer erscheinungsfreien Periode (siehe auch Lokalrezidiv).

 

Röntgen-Thorax

 

Röntgenuntersuchung des Brustkorbs

S

 

Sicherheitsabstand

 

Abstand zwischen erkranktem und gesundem Gewebe, der bei einer Entfernung von erkranktem Gewebe mindestens gewahrt werden muss, um sicher sein zu können, dass kein erkranktes Gewebe mehr im Körper verbleibt.

 

Sigma

 

(Colon sigmoideum). S-förmig verlaufender Teil des Dickdarmes vor dem Enddarm.

 

Sigmoidoskopie

 

Untersuchung der unteren Dickdarmanteile einschließlich des Enddarms. Das Sigmoid (auch: Sigmaschleife) ist der Dickdarmabschnitt vor dem Enddarm.

 

Sonografie

 



 

Sonographie

 

Ultraschalluntersuchung.

 

Spiegelung

 



 

Stadieneinteilung

 



 

Stadieneinteilung (Staging)

 

Einteilung von bösartigen Tumoren nach ihrer Ausbreitung und Größe, Anzahl der befallenen Lymphknoten und vorhandenen Metastasen (siehe auch TNM-Klassifikation).

 

Stoma

 

künstlicher Darmausgang in der Bauchhaut. Kann vorübergehend zur Unterstützung der Heilung des operierten Darmabschnitts oder dauerhaft zur Ausleitung des Stuhls eingesetzt werden.

 

Strahlentherapie

 

Anwendung ionisierender Strahlen zu Heilungszwecken. Man unterscheidet die interne Strahlentherapie ("Spickung" mit radioaktiven Elementen) und die externe Strahlentherapie, bei der der Patient in bestimmten, genau festgelegten Körperregionen von außen bestrahlt wird. Beide Methoden können auch gemeinsam zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt werden.

 

Strahlentherapie (Radiotherapie)

 

Anwendung ionisierender Strahlen zu Heilungszwecken. Man unterscheidet die interne Strahlentherapie ("Spickung" mit radioaktiven Elementen) und die externe Strahlentherapie, bei der der Patient in bestimmten, genau festgelegten Körperregionen von außen bestrahlt wird. Beide Methoden können auch gemeinsam zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt werden.

 

Stuhltest

 

Test, mit dem im Stuhl verborgenes, für das bloße Auge nicht sichtbares Blut nachgewiesen wird.

 

Systemische Wirkung

 

Wirkung eines Arzneimittels auf den ganzen Körper (System). Das Medikament wird in den Blutkreislauf aufgenommen und so im gesamten Körper verteilt wird. Im Gegensatz dazu gibt es Arzneimittel, die nur an einer speziellen Stelle ihre Wirkung entfalten.

T

 

TNM-Klassifikation

 

weltweit verwendetes Ordnungssystem, das nach klinischen und/oder pathologisch-anatomischen Gesichtspunkten vorgeht, um die Größe und Ausdehnung eines bösartigen Tumors zu bestimmen. Basis der Stadieneinteilung von Tumoren. T = Größe des Tumors, L = Befall von benachbarten Lymphknoten; M = Auftreten von Fernmetastasen.

 

TNM-System

 



 

Tumor

 

unkontrolliert wachsende Zellwucherungen, die im gesamten Körper auftreten können.

 

Tumor-Angiogenese

 



 

Tumorklassifikation

 

(TNM-Klassifikation). Weltweit verwendetes Ordnungssystem, das nach klinischen und/oder pathologisch-anatomischen Gesichtspunkten vorgeht, um die Größe und Ausdehnung eines bösartigen Tumors zu bestimmen. Basis der Stadieneinteilung von Tumoren. T = Größe des Tumors, L = Befall von benachbarten Lymphknoten; M = Auftreten von Fernmetastasen.

 

Tumormarker

 

Stoffe, deren Nachweis - oder genauer gesagt - deren erhöhte Konzentration im Blut einen Zusammenhang mit dem Vorhandensein und/oder dem Verlauf von bösartigen Tumoren aufweisen kann.

U

 

UFT

 



 

Ultraschall

 



V

 

VEGF

 

(engl.: vascular endothelial growth factor/vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor). VEGF ist ein Wachstumsfaktor, der die Neubildung von Blutgefäßen anregt. Er wird vom Tumor in die Blutbahn ausgeschüttet und bindet an Zellen benachbarter Blutgefäße. Diese werden zum Wachstum und zur Bildung neuer Blutgefäße angeregt (siehe auch Angiogenese).

 

Venen

 

Blutgefäße, die das Blut zum Herzen führen. Die Venen des Körperkreislaufs transportieren sauerstoffarmes Blut.

 

Virtuelle Darmspiegelung

 

Untersuchung des Darms anhand von Bildern, die durch die Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt werden.

W

 

Wachstumsfaktor

 



 

Wachstumsfaktoren

 

körpereigene Stoffe, die das Wachstum von normalen, aber auch von Krebszellen stimulieren können (siehe auch VEGF).

Z

 

Zentraler Venenkatheter

 



 

Zyklus

 

Abfolge der Chemotherapie. Ein Zyklus besteht aus Tagen, in denen Zytostatika verabreicht werden und behandlungsfreien Tagen.

 

Zytostatika

 

natürliche oder synthetische Substanzen, die das Zellwachstum bzw. die Zellteilung hemmen. Sie werden vor allem zur Behandlung von Krebs (Chemotherapie) eingesetzt.